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Samstag, 29. märz 2008
6,5 Millionen arbeiten für Niedriglohn
IAQ-Studie: Jeder Fünfte ist betroffen

In Deutschland ist seit 1995 der Anteil der Niedriglohnbeschäftigung um gut 43 Prozent gestiegen. 6,5 Millionen Menschen, das sind 22 Prozent aller abhängig Beschäftigten, arbeiten für wenig Geld. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) auf Grundlage der Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) von 2006.
Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung von 12000 Privathaushalten in Deutschland, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung alljährlich durchführt.
Nach internationalen Standards gelten als Niedriglöhne Bruttostundenlöhne unterhalb von zwei Dritteln des mittleren Stundenlohns in Deutschland. Diese Schwelle lag 2006 bei 9,61 Euro in West- und 6,81 Euro in Ostdeutschland. Die Niedriglohnbeschäftigten verdienten im Durchschnitt 2006 Bruttostundenlöhne von 7,12 Euro in West- und 5,43 Euro in Ostdeutschland und damit sogar etwas weniger als im Vorjahr. Teilzeit- und Minijobs machen mit knapp 54 Prozent inzwischen mehr als die Hälfte der Niedriglohnbeschäftigung aus, der Anteil der Minijobs hat sich zwischen 1995 und 2006 von 15 auf 29,7 Prozent fast verdoppelt.
„Das Argument, dass niedrige Löhne bei Minijobs kein Problem seien, weil die Betroffenen häufig anderweitig abgesichert sind, greift aber zu kurz“, kritisieren die IAQ-Arbeitsmarktexperten Dr. Claudia Weinkopf und Thorsten Kalina. „Das Lohngefüge insgesamt ist durch billige Minijobs, aber auch durch Zeitarbeit und die Ausgliederung von Tätigkeiten in Bereiche ohne Tarifbindung unter Druck geraten – und die Politik hat mit umfassenden Deregulierungen noch die Schleusen geöffnet für die weitere Ausdehnung der Niedriglohnbeschäftigung.“
Der Vergleich mit anderen an einer IAQ-Studie beteiligten Ländern (Dänemark, Frankreich, Niederlande) zeigt, dass Deutschland inzwischen den höchsten Niedriglohnanteil unter den kontinental-europäischen Ländern hat. Weiterhin ist auffällig, dass in Deutschland ein hoher Anteil der Niedriglohnbeschäftigten nicht aus dem Kreis der gering Qualifizierten stammt, stellte das IAQ fest. Gut drei Viertel aller Niedriglohnbeschäftigten haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar einen akademischen Abschluss. „Das zeigt, dass Niedriglöhne den Kern der Beschäftigung erreicht haben!“.
von hawkeyetom veröffentlicht in: Leben
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Samstag, 29. dezember 2007
Wer Wein als Genuss- und Heilmittel schätzt, sollte sorgfältig darauf achten, sein Limit nicht zu überschreiten. Solange man Wein in Maßen genießt, wird die Schilddrüse leicht angeregt und schützt dadurch in Stresssituationen.


Der Abbau des Serotoninspiegels im Gehirn wird unter dem Einfluss von Alkohol deutlich verlangsamt. Die gute Laune bleibt länger erhalten. Wer bei Kummer oder Niedergeschlagenheit unmäßig Alkohol konsumiert, kann anfänglich ebenfalls eine euphorische Wirkung erleben. Bald werden aber durch vermehrte Adrenalinausschüttungen und andere hormonelle Reize eher aggressive Stimmungen verstärkt. Der gute Geist des Weins lebt im genussvoll getrunkenen Tropfen, nicht im Humpen.

Mäßiger Alkoholgenuss kann Stress abbauen. Ein Glas Wein zur rechten Zeit kann Unsicherheit abbauen helfen und das Selbstwertgefühl stärken. In kleinen Mengen wirkt Wein fast immer anregend. Erst bei höherem Konsum kann es zu einer Dämpfung kommen. Wo die ‘Umschaltgrenze’ liegt, muss jeder für sich ganz allein herausfinden. Jedenfalls kann kaum ein anderes Getränk Spannungen lösen als Wein. Ein edler Tropfen in ruhiger Atmosphäre löst Ängste und schafft einen gewissen Gleichmut. Der Puls wird geringer, die Gefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt ab. All dies gilt bei mäßigem Konsum.

Bei erhöhter Dosis kann überall das Gegenteil eintreten. Also - ertränken Sie Ihre Sorgen nicht im Wein!
von hawkeyetom veröffentlicht in: In vino veritas
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Montag, 17. dezember 2007
Es ist kein Wunder, daß gerade die Dichter und Denker den Wein zu schätzen wußten. Nicht nur Johann Wolfgang von Goethe, der Schöpfer des Faust.weintraubeweiss.jpg Einer der  größten Dramatiker, William Shakespeare, schrieb folgende Hymne auf den edlen Rebensaft: Wein macht das Gehirn sinnig, schnell und erfinderisch, voll von lebenden, feurigen und ergötzlichen Gedanken.

Die moderne Forschung hat einiges erklärt, was Shakespeare im Selbstversuch herausgefunden hat: Alkohol wirkt stark aktivierend auf das gesamte Nervensystem. Er erweitert an  erster Stelle die Blutgefäße im Gehirn. Ihre Durchblutung wird angeregt und gesteigert, die Gehirnzellen können besser mit Sauerstoff versorgt werden. Dadurch wird das Denkvermögen geschärft, das Kurzzeitgedächtnis verbessert und die Kretivität deutlich erhöht.

Wein versorgt den Organismus des mäßigen Genießers mit bis zu 40 Prozent mehr Antioxidanzien, als sie der Körper von Nichtweintrinkern vorkommen. Diese Antioxidanzien fangen die freien Radikalen ab und gebieten der vermehrten Zellzerstörung Einhalt. Die Wissenschaft hat inzwischen einige der Geheimnisse gelüftet, die Wein zur "Milch des Alters" machen. Mittlerweile ist bekannt, daß Wein altersbedingten Abbau der gehirnleistung vorbeugt.

von hawkeyetom veröffentlicht in: In vino veritas
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