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Montag, 17. dezember 2007
Es ist kein Wunder, daß gerade die Dichter und Denker den Wein zu schätzen wußten. Nicht nur Johann Wolfgang von Goethe, der Schöpfer des Faust. weintraubeweiss.jpg Einer der  größten Dramatiker, William Shakespeare, schrieb folgende Hymne auf den edlen Rebensaft: Wein macht das Gehirn sinnig, schnell und erfinderisch, voll von lebenden, feurigen und ergötzlichen Gedanken.

Die moderne Forschung hat einiges erklärt, was Shakespeare im Selbstversuch herausgefunden hat: Alkohol wirkt stark aktivierend auf das gesamte Nervensystem. Er erweitert an  erster Stelle die Blutgefäße im Gehirn. Ihre Durchblutung wird angeregt und gesteigert, die Gehirnzellen können besser mit Sauerstoff versorgt werden. Dadurch wird das Denkvermögen geschärft, das Kurzzeitgedächtnis verbessert und die Kretivität deutlich erhöht.

Wein versorgt den Organismus des mäßigen Genießers mit bis zu 40 Prozent mehr Antioxidanzien, als sie der Körper von Nichtweintrinkern vorkommen. Diese Antioxidanzien fangen die freien Radikalen ab und gebieten der vermehrten Zellzerstörung Einhalt. Die Wissenschaft hat inzwischen einige der Geheimnisse gelüftet, die Wein zur "Milch des Alters" machen. Mittlerweile ist bekannt, daß Wein altersbedingten Abbau der gehirnleistung vorbeugt.

von hawkeyetom - veröffentlicht in: In vino veritas
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