Samstag, 29. dezember 2007
Wer Wein als Genuss- und Heilmittel schätzt, sollte sorgfältig darauf
achten, sein Limit nicht zu überschreiten. Solange man Wein in Maßen genießt, wird die Schilddrüse leicht angeregt und schützt dadurch in Stresssituationen.
Der Abbau des Serotoninspiegels im Gehirn wird unter dem Einfluss
von Alkohol deutlich verlangsamt. Die gute Laune bleibt länger erhalten. Wer bei Kummer oder Niedergeschlagenheit unmäßig Alkohol konsumiert, kann anfänglich ebenfalls eine euphorische Wirkung
erleben. Bald werden aber durch vermehrte Adrenalinausschüttungen und andere hormonelle Reize eher aggressive Stimmungen verstärkt. Der gute Geist des Weins lebt im genussvoll getrunkenen Tropfen,
nicht im Humpen.
Mäßiger Alkoholgenuss kann Stress abbauen. Ein
Glas Wein zur rechten Zeit kann Unsicherheit abbauen helfen und das Selbstwertgefühl stärken. In kleinen Mengen wirkt Wein fast immer anregend. Erst bei höherem Konsum kann es zu einer Dämpfung
kommen. Wo die ‘Umschaltgrenze’ liegt, muss jeder für sich ganz allein herausfinden. Jedenfalls kann kaum ein anderes Getränk Spannungen lösen als Wein. Ein edler Tropfen in ruhiger Atmosphäre löst
Ängste und schafft einen gewissen Gleichmut. Der Puls wird geringer, die Gefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt ab. All dies gilt bei mäßigem Konsum.
Bei erhöhter Dosis kann überall das Gegenteil eintreten. Also - ertränken Sie Ihre Sorgen nicht im Wein!
von hawkeyetom
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veröffentlicht in: In vino veritas
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